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Je nach Werkstoff kann der Einspritzdruck in die Form weit über 1000 bar liegen, was eine extreme Belastung für alle beaufschlagten Elemente (Kerne, Schieber, Form) bedeutet.
Nachdem das Werkzeug verriegelt und komplett gefüllt ist, wird das Matrerial stark verdichtet, d. h. der Innendruck steigt stark an. So sind auch Kerne und Schieber in dieser Phase der maximalen Druckbelastung ausgesetzt. Erst durch das Abkühlen und der daraus folgenden Kontraktion des Materials wird der Druck abgebaut. Die rote Kurve in dem Diagramm zeigt den typischen Druckverlauf innerhalb eines Werkzeuges während eines Spritzzyklus. Die Verformung wird bestimmt durch den Spritzdruck und der beaufschlagten Fläche des Kerns selbst und dessen Architektur. Daraus folgt: •je höher der Spritzdruck und je größer die beaufschlagte Kernfläche ist, umso größer wird die Gefahr der Verformung bzw. der Kompression des Kerns •je länger der Zylinderhub ist, umso größer wird die Gefahr der Kompression der Kolbenstange •je höher der Spritzdruck und je größer die beaufschlagte Form-Innenfläche, umso größer wird die Gefahr der Deformation der Form selbst
Auswahlkriterien - Werkzeuginnendruck
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