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Wozu Vorspannung?
Bei herkömmlicher Verriegelung sind Kern und Kolbenstange sozusagen passiv dem Spritzdruck ausgesetzt, verbunden mit mehr oder weniger auseprägter Kompression, was zum Überspritzen führen kann.
Wenn ein Zylinder jedoch eine Vorspannung aufbauen kann, leistet das System dem Spritzdruck sozusagen aktiven Widerstand und bewirkt eine Vorkomprimierung von Kern und Kolbenstange in der verriegelten Endlage. Damit wird der Belastungspunkt wesentlich näher an das Werkzeug/die Form herangebracht. Solange die Vorspannkraft größer als die Gegenkraft durch das eingespritzte Material ist, gleicht die Kolbenstange auftretende Elastizitäten und Verformungen aus.
Formel: Erf. Haltekraft F(kN) = Fläche A(mm2) x Druck p(bar)
Beispiel: angespritzte Kernfläche: A = 800 mm2 Werkzeuginnendruck: p = 1000 bar (= 100 N/mm2) F = 800 mm2 x 1000 bar = 80.000 N = 80 kN In diesem Fall empfehlen wir den Einsatz der BaureiheHS 40
Erforderliche Haltekraft
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