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Fräskopf Komponenten -Torquemotor
Das Herzstück: der Torquemotor als Antrieb Die neuen Torquemotoren, einfach vorstellbar als aufgewickelte Linearmotoren mit momentenstarker integrierter Klemmung, sind das zentrale Antriebselement in der A- und C-Achse. Torquemotoren sind hochpolige, permanent erregte Synchronmotoren, als Außenläufer konzipiert. Der Rotor legt sich wie eine Glocke um den Stator. Damit greift die magnetische Schubkraft an einem größeren Radius, wodurch das resultierende Drehmoment wesentlich höher ist als bei Innenläufern gleichen Bauvolumens. Bei Betrieb mit geklemmten Achsen, z. B. beim Schruppen, dient der Rotor quasi als Bremstrommel mit sehr hohem Haltemoment. Zusätzlich wird der Rotor durch eine hydraulisch beaufschlagte Messingbuchse mechanisch geklemmt. Bei Schwenkgeschwindigkeiten von bis zu 360°/s und Drehzahlen bis zu 100 min-1 wird in Verbindung mit den schnellen Linearachsen eine reale 5-achsige Simultanbearbeitung ermöglicht.
  Vorteile der Direktantriebe Sehr schnelle Drehbewegungen Hohe Bewegungsdynamik Hohe Steifigkeit in den Haltepositionen Nahezu keine Verschleißteile Große Schwenkmomente Kein Umkehrspiel Hohe Genauigkeit Hohe Klemmkräfte Einfacher Einbau
Die Statorbeblechung ist auf einen ringförmigen Träger aufgezogen und diese beiden Komponenten sind durch Stahlstifte mechanisch miteinander verbunden. Nach dem Verlöten der Anschlüsse wird der gesamte Stator mit einer Vergußmasse mit guter Wärmeleitung hermetisch vergossen. Da außer bei den vorgespannten Wälzlagern keinerlei mechanische Reibung auftritt, sind Antriebe mit Torquemotoren weitgehend wartungsfrei. Dadurch erhöht sich die Produktivität und Lebensdauer der Maschine.
Funktion CyTec Torquemotoren sind als Außenläufer mit einzeln gewickelten Spulen konzipiert. Dieses Konstruktionsprinzip bringt folgende Vorteile mit sich: Bei gleichem Bauvolumen wie ein Innenläufermotor hat der Torquemotor ein höheres Drehmoment, da die Tangentialkraft der Magneten im Rotor auf einem größeren wirksamen Radius angreift als beim Innenläufermotor. Die einzeln gewickelten Spulen werden in die Statorbeblechung eingeschoben. Dadurch kann eine hohe Packungsdichte mit entsprechend hohen magnetischen Kräften erzielt werden. Der Betrieb zeichnet sich durch weichen Lauf ohne ein spürbares Rastmoment aus.
Rotor
Zentrierung
Permanentmagneten
Befestigungsbohrung
Bremse
Wicklungskopf
Statorbleche
O-Ring Nuten
Zentrierbund
Statorrahmen
Verguß
Stator
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Maschinenkomponenten